Arms – Test

Ich hole mit der Rechten aus, um den Gegner zum Ausweichen zu zwingen, und trommel ihm anschließend frontal mit der Linken eins auf die Zwölf. 99 Sekunden lang sausen Bumerangs und Boxhandschuhe an gedehnten Sprungfeder-Armen durch die Arena.

Meine Hände schwitzen vor Anspannung, mein Puls sprintet wie ein Marathonläufer. Trotzdem kann ich die Joy-Con nicht weglegen, muss noch eine Runde spielen und danach am besten noch eine.

Nach mehreren Tagen mit Nintendos Casual-Prügelspiel Arms muss ich mir eingestehen, was ich anfangs nicht glauben wollte: Die Casual-Fuchtelei macht unheimlich viel Spaß – und könnte nach Mario Kart 8 Deluxe tatsächlich Nintendos nächster großer Online-Wurf für die Nintendo Switch werden.

Bei Nintendo gibt es kein Schubladen-Denken. Die Japaner hatten schon immer ein Händchen dafür, klassische Genres aufzubrechen und sie für ein breites Publikum schmackhaft zu machen. Diese Geheimzutat, diese Prise pure Freude lässt sich nicht nur in Mario Kart und Splatoon finden, sondern auch in Arms.

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Insgesamt gibt es 30 Arms, jeder Held besitzt anfangs drei.

Allerdings haben die Entwickler dafür das Beat’em-up-Spielprinzip gehörig auf den Kopf gestellt. Im Gegensatz zu den meisten Kampfspielen setzt Arms nämlich nicht auf die etablierte »Zwei Schläge, zwei Tritte«-Steuerung. Ihr kämpft allein mit den Armen. Dehnbaren Armen, um genau zu sein.

Die Möglichkeiten der ausfahrbaren Gliedmaßen werden zusammen mit den Grundlagen des Kampfsystems in einem ausführlichen Tutorial erläutert, wenn ihr Arms das erste Mal startet.

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Die 4-Spieler-Teamkämpfe sind chaotisch und unübersichtlich.

Im Prinzip gibt es zunächst nicht zu viel zu beachten: Springen und Ausweichen sind essenzielle Verteidigungsmaßnahmen, mit Schlägen und Würfen drescht ihr dem Gegner die Energie aus der Lebensleiste. Dabei setzt auch Arms auf das Stein-Schere-Papier-Prinzip: Schläge kontern Wurfgriffe, Würfe durchbrechen Blocks und Blocks wehren Fausthiebe ab.

Mein vollständiges Review lest ihr auf GamePro.de

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